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Immunologie und Autoimmunität Infektiologie Juli 2022

Anpassung von SARS-CoV-2 an das menschliche Immunsystem in Patient:innen mit länger anhaltender Infektion

Titel der Studie: adaptation of SARS-CoV-2 to the human immune system in patients with prolonged infection

Anpassung von SARS-CoV-2 an das menschliche Immunsystem in Patient:innen mit länger anhaltender Infektion

Was wird untersucht?

Seit seiner Übertragung auf den Menschen passt sich SARS-CoV-2 ständig an seinen neuen Wirt, den Menschen an. Dies führt zum Entstehen neuer Virus-Varianten mit erhöhter Übertragbarkeit. Bei Patient:innen mit einer länger anhaltenden Infektion findet eine andauernde Vermehrung des Virus statt. Dadurch hat das Virus die Möglichkeit sich weiter an den Menschen anzupassen. Dies kann auch begünstigen, dass das Virus Mutationen entwickelt die dazu führen, dass das Virus und vom Virus infizierte Zellen nicht mehr von dem Immunsystem erkannt werden können. Diese Mutationen werden als Immun-Escape-Mutationen bezeichnet. In dieser Studie wollen wir untersuchen ob und in welchem Umfang bei Patient:innen mit länger anhaltender Virusinfektion solche Immun-Escape-Mutationen auftreten. Die nähere Untersuchung solcher Mutationen ist von Bedeutung, da hierdurch auch die Wirksamkeit von Impfstoffen reduziert werden kann. Ausserdem lernen wir dadurch mehr über die Evolution von SARS-CoV-2 wodurch wir den weiteren Verlauf der Pandemie besser verstehen können. Eventuell können die Erkenntnisse dieser Studie auch für Patient:innen relevant sein, die durch ein eingeschränktesImmunsystem ein Risiko für eine länger anhaltende Infektion haben.

Antragsteller: Dr. Maximilian Muenchhoff, LMU München, Virologie, Nationales Referenzzentrum für Retroviren Max von Pettenkofer-Institut, München

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HAP Intensivmedizin Januar 2022 POP SÜP

Einfluss genetischer Varianten auf Erkrankungsschwere und Verlauf bei COVID-19

Titel der Studie: impact of genetic variants on severity and course of COVID-19

Einfluss genetischer Varianten auf Erkrankungsschwere und Verlauf bei COVID-19

Was wird untersucht?

Die COVID-19-Erkrankung zeigt bei vielen Menschen einen auffällig unterschiedlichen Krankheitsverlauf. Dieses Phänomen ist nur teilweise durch Alter oder Vorerkrankungen zu erklären. Daher liegt die Vermutung nahe, dass auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Bei vielen Menschen finden sich kleine Veränderungen der Gene. Diese genetischen Varianten könnten dafür verantwortlich sein, dass Patientinnen und Patienten mit COVID-19 diese Erkrankung mehr oder weniger gut tolerieren. Durch modernste Genanalysen können wir aus sehr geringen Mengen Ihres gespendeten Blutes oder anderer biologischer Proben diese genetischen Varianten untersuchen und mit Ihrem Krankheitsverlauf in Verbindung bringen. Wir erhoffen uns davon, dass wir neben Alter und Vorerkrankungen noch weitere Risikofaktoren für schwere Krankheitsverläufe finden und somit in Zukunft Risikopatienten frühzeitig erkennen können. Bei den geplanten Analysen werden wir Ihre Proben nur auf einzelne genetische Varianten untersuchen, die in Zusammenhang mit schwerem Lungenversagen und Blutgerinnselbildung stehen. Darüber hinaus erfolgt keine genetische Diagnostik zur Vorhersage zukünftig auftretender Erkrankungen.

Antragsteller: Prof. Simon Thomas Schäfer, LMU Klinikum München, Klinik für Anästhesiologie, München

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Dezember 2021 HAP Immunologie und Autoimmunität Intensivmedizin

Phänotypische Charakterisierung und metabolische Analysen von Immunzellen im Verlauf einer COVID-19 Infektion

Titel der Studie: phenotypic characterization and metabolic analysis of immune cells during a Covid-19 infection

Phänotypische Charakterisierung und metabolische Analysen von Immunzellen im Verlauf einer COVID-19 Infektion

Was wird untersucht?

Schwere Verläufe sytemischer Infektionen, wie beispielsweise der bakteriellen Sepsis, sind regelhaft mit einer Beeinträchtigung der angeborenen sowie adaptiven Immunantwort assoziiert. Während ein metabolisches „Reprogramming“ von Immunzellen für bakterielle Bestandteile nachgewiesen werden konnte, sind die Effekte viraler Pathogenitätsfaktoren auf den Immunzellmetabolismus bisher kaum untersucht. Insbesondere die Vermeidung einer Immunparalyse, der Erhalt der Homöostase der Energiegewinnung und eine suffiziente Immunzelldifferenzierung und –funktion sind relevant für das Outcome vieler pathogen assoziierter Erkrankungen. Zahlreiche Faktoren beeinflussen über s.g. pathogen-assoziierte molekulare Muster (PAMPs) den Energiestoffwechsel von Immunzellen. Entsprechende Toll-like Rezeptoren (TLR) konnten auf zahlreichen Immunzellen einschließlich dendritischer Zellen, Makrophagen/Monozyten sowie T-Zellen nachgewiesen werden. Ziel dieses Vorhabens ist eine Phänotypisierung und Analyse der Immunzellfunktion auch und insbesondere im Hinblick auf metabolische Veränderungen im Rahmen einer SARS-CoV-2 Infektion bei verschiedenen Schweregraden und zu verschiedenen Zeitpunkten der Erkrankung. Weiterhin sollen mittels Single-Zell-Analyse Verfahren potentielle therapeutische Angriffspunkte identifiziert werden.

Antragstellerin: Dr. Kerstin Hoppe, Universitätsklinikum Würzburg, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Würzburg

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Juli 2021 Pneumologie POP

Symptompersistenz, funktionelle und inflammatorische Charakterisierung von Patient:innen nach einer SARS-CoV-2 Infektion oder COVID-19 Erkrankung in einer multizentrischen, populationsbasierten Kohorte in Deutschland

Titel der Studie: symptom persistence, functional and inflammatory characteristics of patients after SARS-CoV-2 infection or COVID-19 disease in a multi-center, population-based cohort in Germany

Symptompersistenz, funktionelle und inflammatorische Charakterisierung von Patient:innen nach einer SARS-CoV-2 Infektion oder COVID-19 Erkrankung in einer multizentrischen, populationsbasierten Kohorte in Deutschland

Was wird untersucht?

Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann unterschiedlich schwer verlaufen. Das Spektrum reicht von schweren Verläufen, die eine Krankenhausbehandlung oder sogar künstliche Beatmung notwendig machen, bis hin zu leichten, teilweise sogar asymptomatischen Verläufen. Das Auftreten von Beschwerden nach der akuten Phase der Erkrankung, was inzwischen als Post-COVID oder Long-COVID bezeichnet wird, tritt unabhängig von der initialen Erkrankungsschwere auf. In dieser Auswertung soll das Post-COVID-Syndrom in seiner Intensität und Häufigkeit in der deutschen Bevölkerung genauer beschrieben werden.

Antragsteller: Prof. Dr. Thomas  Bahmer, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Innere Medizin I, Kiel

Fachbereich: Juli 2021, Pneumologie, POP

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Epidemiologie und Public Health HAP Juli 2022 POP SÜP

Untersuchung von Datenqualität in klinisch epidemiologischen Studien

Titel der Studie: Evaluation of data quality in clinical epidemiological studies

Untersuchung von Datenqualität in klinisch epidemiologischen Studien

Was wird untersucht?

Die Datenqualität spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, gültige Antworten auf klinisch-epidemiologische Forschungsfragen zu geben.  Bislang gibt es nur wenige Regelwerke zur Datenqualität, die sich auf Kohortenstudien konzentrieren. Empirische Studien zur Wirksamkeit und Effizienz verschiedener Qualitätssicherungsmaßnahmen mit dem Ziel der Verbesserung der Datenqualität werden in epidemiologischen Studien noch selten umgesetzt und durchgeführt. Insbesondere wurde das tatsächliche Ausmaß der Datenqualitätsverbesserung als Effekt definierter Maßnahmen und Instrumente anhand von Datenqualitätsindikatoren überprüft. Darüber hinaus fehlen Untersuchungen inwieweit die Verbesserungen durch solche Maßnahmen den Aufwand für ihre Umsetzung rechtfertigen. Weiterhin ist unklar, wie sich solche Datenqualitätsmaßnahmen und die Datenqualität selbst auf Schlussfolgerungen aus spezifischen Anwendungen statistischer epidemiologischer Methoden auswirken. Ziel dieser Arbeit ist eine vergleichende Bewertung aktueller Datenqualitätskonzepte und Maßnahmen für klinisch-epidemiologische Längsschnittstudien mit NAPKON als Anwendungsfall. Untersucht werden die Charakteristika der implementierten Datenqualitätsmaßnahmen und die Auswirkungen auf die Datenqualität und deren Indikatoren, die Anwendbarkeit statistischer Analysemodelle und deren Validität.

Antragstellerin: Olga Miljukov, Universitätsklinikum Würzburg

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HAP März 2022 Pneumologie

Charakterisierung der molekularen Signatur von COVID-19 Patient:innen unter immunmodulatorischer Therapie mit Dexamethason oder Baricitinib

Titel der Studie: Molecular Phenotypes of COVID-19 Patients undergoing immunomodulatory treatment with Dexamethasone or Baricitinib

Charakterisierung der molekularen Signatur von COVID-19 Patient:innen unter immunmodulatorischer Therapie mit Dexamethason oder Baricitinib

Was wird untersucht?

In der ersten Welle der COVID-19 Pandemie standen keine COVID-19 spezifischen Therapieoptionen zur Verfügung. Proben Therapie-naiver Patient:innen wurden im Rahmen der Pa-COVID-19-Studie mittels verschiedener Analysemethoden (Einzelzellanalyse, Massenzytometrie) untersucht. Dabei zeigten sich je nach Krankheitsschwere und -verlauf spezifische molekulare Signaturen. Die Behandlung von COVID-19 mit Dexamethason zeigt bei sauerstoffpflichtigen Patient:innen einen Überlebensvorteil. Baricitinib scheint die Notwendigkeit zur invasiven Beatmung und Sterblichkeit zu reduzieren. Beide Wirkstoffe werden aktuell in der stationären Therapie empfohlen. Die Wirkmechanismen bei COVID-19, insbesondere von Dexamethason, sind wenig erforscht. Ziel des Projektes ist den klinisch relevanten Effekt der Behandlung auf molekularer Ebene zu verstehen. Mit diesen Daten könnten sich neue Therapieansätze ergeben und Patient:innen mit Risiko für Nichtansprechen auf eine Therapie frühzeitig identifiziert werden.

Antragsteller: PD Dr. Florian Kurth, Charité-Universitätsmedizin, Medizinische Klinik m.S. Infektiologie und Pneumologie, Berlin

Fachbereich: HAP, März 2022, Pneumologie

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HAP März 2022 Radiologie

Analyse bildgebender Biomarker mittels Kardio-MRT während der Genesungsphase einer COVID-19 Erkrankung anhand multizentrischer standardisierter Daten

Titel der Studie: Analysis of myocardial cardiac MR imaging biomarkers
during COVID-19 infection recovery based on standardized multi-institutional datasets

Analyse bildgebender Biomarker mittels Kardio-MRT während der Genesungsphase einer COVID-19 Erkrankung anhand multizentrischer standardisierter Daten

Was wird untersucht?

Eine Myokardschädigung im Sinne einer Erhöhung der Troponin-T-Werte lässt sich im Rahmen
einer COVID-19-Infektion bei bis zu einem Drittel der hospitalisierten COVID-19-Patient:innen
nachweisen und ist mit schwerwiegenderen Krankheitsverläufen assoziiert. Aktuelle Daten legen
nahe, dass auch asymptomatische bis milde COVID-19-Verläufe mit Myokardschädigungen
assoziiert sind und entsprechend zu chronischen Schädigungen des Herzmuskels führen können,
so dass von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Kardiale Folgen der COVID-19-Infektion,
darunter insbesondere eine systematische Verlaufsbeurteilung der kardialen Beteiligung in der
Genesungsphase, sind bislang nur unzureichend wissenschaftlich erfasst. In diesem Kontext
planen wir eine umfassende Evaluation dieser Patient:innen mittels kardialer MRT-Bildgebung als
Goldstandard zur Diagnosestellung und Prognoseabschätzungen von Herzmuskelentzündungen. Da einige Parameter der Kardio-MRT-Bildgebung jedoch abhängig von standortspezifischen Variablen wie dem genutzten MRT-System, der Feldstärke und Aufnahmetechnik sind, ist eine Vergleichbarkeit der Patient:innendaten je nach Fragestellung eingeschränkt. Ziel dieses Projektes ist es, eine Standardisierung der Kardio-MRT-Daten der COVID-19 Patient:innen über verschiedene Standorte hinweg zu evaluieren und eine
Vergleichbarkeit der Daten hinsichtlich COVID-19-assoziierter Herzmuskelentzündungen zu ermöglichen. Mit diesem Forschungsprojekt möchten wir einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung des kardialen Verlaufs bei COVID-19-Patient:innen leisten.

Antragsteller: Prof. Dr. med. Clemens Cyran, LMU Klinikum, Klinik und Polyklinik für Radiologie, München

Fachbereich: HAP, März 2022, Radiologie

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HAP Mai 2022 Radiologie

Evaluation bildgebender Biomarker mittels Kardio-MRT während der Genesungsphase einer COVID-19-Infektion in einer multizentrischen normalisierten Kohorte

Titel der Studie: Analysis of myocardial cardiac MR imaging biomarkers during COVID-19 infection recovery based on standardized multi-institutional datasets

Evaluation bildgebender Biomarker mittels Kardio-MRT während der Genesungsphase einer COVID-19-Infektion in einer multizentrischen normalisierten Kohorte

Was wird untersucht?

Eine Myokardschädigung im Sinne einer Erhöhung der Troponin-T-Werte lässt sich im Rahmen einer COVID-19-Infektion bei bis zu einem Drittel der hospitalisierten COVID-19-Patient:innen nachweisen und ist mit schwerwiegenderen Krankheitsverläufen assoziiert. Aktuelle Daten legen nahe, dass auch asymptomatische bis milde COVID-19-Verläufe mit Myokardschädigungen assoziiert sind und entsprechend zu chronischen Schädigungen des Herzmuskels führen können, so dass von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Kardiale Folgen der COVID-19-Infektion, darunter insbesondere eine systematische Verlaufsbeurteilung der kardialen Beteiligung in der Genesungsphase, sind bislang nur unzureichend wissenschaftlich erfasst. In diesem Kontext planen wir eine umfassende Evaluation dieser Patient:innen mittels kardialer MRT-Bildgebung als Goldstandard zur Diagnosestellung und Prognoseabschätzungen von Herzmuskelentzündungen. Da einige Parameter der Kardio-MRT-Bildgebung jedoch abhängig von standortspezifischen Variablen wie dem genutzten MRT-System, der Feldstärke und Aufnahmetechnik sind, ist eine Vergleichbarkeit der Patient:innendaten je nach Fragestellungeing eschränkt. Ziel dieses Projektes ist es, eine Standardisierung der Kardio-MRT-Daten der COVID-19 Patient:innen über verschiedene Standorte hinweg zu evaluieren und eine Vergleichbarkeit der Daten hinsichtlich COVID-19-assoziierter Herzmuskelentzündungen zu ermöglichen. Mit diesem Forschungsprojekt möchten wir einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung des kardialen Verlaufs bei COVID-19-Patient:innen leisten.

Antragsteller: Prof. Dr. med. Clemens Cyran, LMU Klinikum, Klinik und Polyklinik für Radiologie, München

Fachbereich: HAP, Mai 2022, Radiologie

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Epidemiologie und Public Health Immunologie und Autoimmunität Infektiologie Juni 2022 Kardiologie POP

Beitrag des Immunsystems zum Long-COVID-Syndrom

Titel der Studie: contribution of the immune system to long-COVID syndrome

Beitrag des Immunsystems zum Long-COVID-Syndrom

Was wird untersucht?

Eine überstandene COVID-19-Erkrankung führt bei 10 –40 % der Patient:innen zu fortbestehenden Beschwerden im Sinne eines Long-COVID-Syndroms. Die Gründe für die Entwicklung von Long-COVID sind bislang noch unklar. Eine mögliche Ursache könnte eine unterschwellige Entzündungsreaktion sein als Folge der schützenden Immunantwort gegen das SARS-CoV-2-Virus. In diesem Forschungsvorhaben möchten wir daher eine umfassende Charakterisierung des Immunsystems von Personen >6 Monate nach einer durchgemachten COVID-19-Erkrankung vornehmen. Bei 10 –40 % der Teilnehmer:innen erwarten wird persistierende Symptome im Sinne eines Long-COVID-Syndroms, sodass wir den Immunstatus von Patient:innen mit und ohne Long-COVID-Syndrom miteinander vergleichen können. Die hier gewonnenen Erkenntnisse könnten auch bspw. für Patient:innen mit Fatigue-Syndrom nach anderen Virusinfektionen relevant sein.

Antragstellerin: PD Dr. med. Caroline Morbach, Universitätsklinikum Würzburg, Medizinische Klinik 1, Würzburg

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April 2022 HAP Infektiologie

Vorhersage eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 mittels klinischer Routinedaten

Titel der Studie: clinical prognostic scores

Vorhersage eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 mittels klinischer Routinedaten

Was wird untersucht?

Um eine bestmögliche Versorgung und eine bestmögliche Nutzung von medizinischen Kapazitäten bei der Behandlung von Patient:innen mit COVID-19 zu gewährleisten, sind Methoden zur Vorhersage des Krankheitsverlaufs von entscheidender Bedeutung. Bei Patient:innen z.B. mit Lungenentzündung oder Sepsis existieren bereits solche Methoden, die anhand von in wenigen Minuten zu ermittelnden Punkteskalen eine gute Einschätzung des zu erwartenden Verlaufs und der Krankheitsschwere erlauben. Analog hierzu soll auch für COVID-19 eine ähnliche Punkteskala entwickelt werden, die u.a. auch eine frühzeitige und sichere Entscheidung zur Aufnahme von Patient:innen in das Krankenhaus oder auf die Intensivstation erlaubt. Andererseits sollen anhand von einfach zu ermittelnden Werten ebenfalls Patient:innen identifiziert werden, bei denen höchstwahrscheinlich keine schwere Erkrankung zu erwarten ist, und die gegebenenfalls auch ohne großes Risiko ambulant behandelt werden können.

Antragsteller: PD Dr. Thomas Zoller, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik m.S. Infektiologie und Pneumologie, Berlin