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Mai 2021 Pneumologie POP

Untersuchung möglicher Einschränkungen der Lungenfunktion nach unterschiedlich schwer verlaufenden Coronavirusinfektionen

Untersuchung möglicher Einschränkungen der Lungenfunktion nach unterschiedlich schwer verlaufenden Coronavirusinfektionen

Titel der Studie: Pulmonary Functional Residuals and Small Airway Dysfunction after SARS-CoV-2 Infections with Different Severity Levels

Was wird untersucht? 

Das Coronavirus vermehrt sich nach der Infektion zunächst in den oberen und unteren Atemwegen. Husten, Luftnot und eingeschränkte körperliche Belastbarkeit gehören zu den häufigsten Symptomen in der akuten Erkrankungsphase. Einige Patienten klagen auch viele Monate nach der Infektion noch über Luftnot und verminderte Belastbarkeit. Mit den gängigen Untersuchungsmethoden der Lungenfunktion lassen sich oft nur geringe oder gar keine Veränderungen nachweisen. Bei den Patienten in der populationsbasierten Kohortenplattform wurde neben den gängigen Lungenfunktionsuntersuchungen auch neuere Techniken angewendet, mit denen man die Funktion der kleinen Atemwege und die Atemwegsentzündung messen kann. Eines der Ziele dieser Auswertung ist es, die Lungenfunktionstechnik herauszufinden, mit der man die von den Patienten beschriebene Symptomatik am besten messen und quantifizieren kann.

Antragsteller: Prof. Dr. Thomas Bahmer, UKSH Kiel, Innere Medizin I

Fachbereich: Mai 2021, Pneumologie, POP