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Epigenetik HAP September 2021 SÜP

Persistierende Veränderungen des DNS Methylierungsmusters nach Infektion mit SARS-CoV-2

Titel der Studie: Persistent DNA methylation changes after infection with severe acute
respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2)

Persistierende Veränderungen des DNS Methylierungsmusters nach Infektion mit SARS-CoV-2

Was wird untersucht?

In diesem Projekt, das im Rahmen des EU Konsortiums Orchestra durchgeführt wird, soll
untersucht werden, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 in einem Zeitraum von bis zu vier Monaten
nach der Infektion anhaltende Auswirkungen auf das DNA-Methylierungsmuster hat und ob
diese molekularen Veränderungen mit dem Schweregrad der Erkrankung und den COVID-19-
Symptomen zusammenhängen. Blutproben von Personen mit schwerer bis mittelschwerer
COVID-19-Infektion werden dabei aus NAPKON Kohorten ausgewählt und mit Proben von
Personen mit asymptomatischer/milder COVID-19-Infektion und gesunden Personen aus
bevölkerungsbasierten Kohorten (z. B. NAKO) analysiert. DNA-Methylierung an über 850.000
Cytosinbasen des menschlichen Genoms werden in epigenomweiten Assoziationsanalysen
ausgewertet, um genomische Regionen zu identifizieren, in denen die DNA-Methylierung mit
dem Schweregrad der Krankheit und den Symptomen korreliert. Zusätzliche computergestützte
Analysen werden dazu beitragen, die biologische Bedeutung der identifizierten DNA-Regionen
und die Veränderungen in den Proportionen der Zellen des Immunsystems nach einer SARS-CoV-2-Infektion zu verstehen.

Antragstellerin: Dr. Pamela Raquel Matías-García, Research Unit Molecular Epidemiology (AME) am Deutschen Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt , Helmholtz Zentrum München