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HAP Juni 2021 PROM Schmerzmedizin

Häufigkeit von Schmerzen im Verlauf einer COVID-19 Erkrankung

Häufigkeit von Schmerzen im Verlauf einer COVID-19 Erkrankung

Titel der Studie: Frequency of pain during the course of COVID-19 disease

Was wird untersucht? 

Mögliche Symptome einer akuten COVID-19 Erkrankung sind Kopfschmerzen sowie Gliederschmerzen (Muskeln, Gelenke). Es gibt Hinweise, dass bei einigen Betroffenen diese Schmerzen über einen längeren Zeitraum anhalten und sich eventuell ein chronisches Schmerzsyndrom, welches vor der COVID-19 Erkrankung nicht bestand, entwickelt. In dem Projekt wollen wir untersuchen, wie häufig von COVID-19 Erkrankten Kopfschmerzen sowie Gliederschmerzen zu Beginn der Erkrankung, nach Beendigung der Akutbehandlung, sowie 6 Wochen nach Beendigung der Akutbehandlung berichtet werden und ob es Zusammenhänge mit anderen Symptomen, wie Luftnot und Müdigkeit, gibt. Weiterhin wollen wir untersuchen, ob es Risikofaktoren für chronische Schmerzen nach COVID-19 gibt, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder Schwere von COVID-19. Die Ergebnisse der Studie sollen die Grundlage für weitere Projektanträge zur Häufigkeit chronischer Schmerzen (> 3 und 12 Monate nach Beginn von COVID-19) sein. Weiterhin wollen wir in anschließenden Projektanträgen untersuchen, ob es biologische und psychische Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer Schmerzen nach COVID-19 gibt. Die Ergebnisse der geplanten Projekte sollen dabei helfen, den schmerzmedizinischen Versorgungsbedarf in Post COVID-19 Ambulanzen abzuschätzen und Therapien zu entwickeln, um die Chronifizierung von Schmerzen zu verhindern, falls veränderbare Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer Schmerzsyndrome identifiziert werden können. Das Projekt soll zur Entwicklung von Kriterien eines Post COVID-19 Syndroms durch die Weltgesundheitsorganisation beitragen.

Antragsteller: Prof. Dr. Winfried Häuser, Innere Medizin 1, Klinikum Saarbrücken