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HAP Oktober 2021 Pneumologie

Chronischer Lungenschaden nach akuter COVID-19 Erkrankung

Titel der Studie: Chronic lung injury due to COVID-19

Chronischer Lungenschaden nach akuter COVID-19 Erkrankung

Was wird untersucht?

Die Lunge ist das bei COVID-19 am stärksten betroffene Organ. SARS-CoV-2 löst im Lungengewebe eine starke Entzündungsreaktion aus. Diese Entzündungsreaktion kann während der akuten Erkrankung so stark sein, dass dauerhafte Schäden am Lungengewebe und am Stützgewebe der Lunge entstehen. Das Projekt soll untersuchen, inwiefern mittels der Lungenfunktionsuntersuchung nachweisbare Einschränkungen der Lungenfunktion in der Zeit nach der akuten Infektion bestehen. Ferner soll untersucht werden, bei welchen Patienten oder bei Bestehen welcher zusätzlicher Faktoren ein chronischer Lungenschaden gehäuft auftritt. Auch soll untersucht werden, ob sich nach längerer Nachbeobachtungszeit diese Lungenschäden wieder bessern oder nicht.

 

Antragsteller: Dr. Thomas Zoller, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Centrum Innere Medizin und Dermatologie, Berlin