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HAP März 2022 Radiologie

Analyse bildgebender Biomarker mittels Kardio-MRT während der Genesungsphase einer COVID-19 Erkrankung anhand multizentrischer standardisierter Daten

Titel der Studie: Analysis of myocardial cardiac MR imaging biomarkers
during COVID-19 infection recovery based on standardized multi-institutional datasets

Analyse bildgebender Biomarker mittels Kardio-MRT während der Genesungsphase einer COVID-19 Erkrankung anhand multizentrischer standardisierter Daten

Was wird untersucht?

Eine Myokardschädigung im Sinne einer Erhöhung der Troponin-T-Werte lässt sich im Rahmen
einer COVID-19-Infektion bei bis zu einem Drittel der hospitalisierten COVID-19-Patient:innen
nachweisen und ist mit schwerwiegenderen Krankheitsverläufen assoziiert. Aktuelle Daten legen
nahe, dass auch asymptomatische bis milde COVID-19-Verläufe mit Myokardschädigungen
assoziiert sind und entsprechend zu chronischen Schädigungen des Herzmuskels führen können,
so dass von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Kardiale Folgen der COVID-19-Infektion,
darunter insbesondere eine systematische Verlaufsbeurteilung der kardialen Beteiligung in der
Genesungsphase, sind bislang nur unzureichend wissenschaftlich erfasst. In diesem Kontext
planen wir eine umfassende Evaluation dieser Patient:innen mittels kardialer MRT-Bildgebung als
Goldstandard zur Diagnosestellung und Prognoseabschätzungen von Herzmuskelentzündungen. Da einige Parameter der Kardio-MRT-Bildgebung jedoch abhängig von standortspezifischen Variablen wie dem genutzten MRT-System, der Feldstärke und Aufnahmetechnik sind, ist eine Vergleichbarkeit der Patient:innendaten je nach Fragestellung eingeschränkt. Ziel dieses Projektes ist es, eine Standardisierung der Kardio-MRT-Daten der COVID-19 Patient:innen über verschiedene Standorte hinweg zu evaluieren und eine
Vergleichbarkeit der Daten hinsichtlich COVID-19-assoziierter Herzmuskelentzündungen zu ermöglichen. Mit diesem Forschungsprojekt möchten wir einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung des kardialen Verlaufs bei COVID-19-Patient:innen leisten.

Antragsteller: Prof. Dr. med. Clemens Cyran, LMU Klinikum, Klinik und Polyklinik für Radiologie, München

Fachbereich: HAP, März 2022, Radiologie

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HAP Mai 2022 Radiologie

Evaluation bildgebender Biomarker mittels Kardio-MRT während der Genesungsphase einer COVID-19-Infektion in einer multizentrischen normalisierten Kohorte

Titel der Studie: Analysis of myocardial cardiac MR imaging biomarkers during COVID-19 infection recovery based on standardized multi-institutional datasets

Evaluation bildgebender Biomarker mittels Kardio-MRT während der Genesungsphase einer COVID-19-Infektion in einer multizentrischen normalisierten Kohorte

Was wird untersucht?

Eine Myokardschädigung im Sinne einer Erhöhung der Troponin-T-Werte lässt sich im Rahmen einer COVID-19-Infektion bei bis zu einem Drittel der hospitalisierten COVID-19-Patient:innen nachweisen und ist mit schwerwiegenderen Krankheitsverläufen assoziiert. Aktuelle Daten legen nahe, dass auch asymptomatische bis milde COVID-19-Verläufe mit Myokardschädigungen assoziiert sind und entsprechend zu chronischen Schädigungen des Herzmuskels führen können, so dass von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Kardiale Folgen der COVID-19-Infektion, darunter insbesondere eine systematische Verlaufsbeurteilung der kardialen Beteiligung in der Genesungsphase, sind bislang nur unzureichend wissenschaftlich erfasst. In diesem Kontext planen wir eine umfassende Evaluation dieser Patient:innen mittels kardialer MRT-Bildgebung als Goldstandard zur Diagnosestellung und Prognoseabschätzungen von Herzmuskelentzündungen. Da einige Parameter der Kardio-MRT-Bildgebung jedoch abhängig von standortspezifischen Variablen wie dem genutzten MRT-System, der Feldstärke und Aufnahmetechnik sind, ist eine Vergleichbarkeit der Patient:innendaten je nach Fragestellungeing eschränkt. Ziel dieses Projektes ist es, eine Standardisierung der Kardio-MRT-Daten der COVID-19 Patient:innen über verschiedene Standorte hinweg zu evaluieren und eine Vergleichbarkeit der Daten hinsichtlich COVID-19-assoziierter Herzmuskelentzündungen zu ermöglichen. Mit diesem Forschungsprojekt möchten wir einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung des kardialen Verlaufs bei COVID-19-Patient:innen leisten.

Antragsteller: Prof. Dr. med. Clemens Cyran, LMU Klinikum, Klinik und Polyklinik für Radiologie, München

Fachbereich: HAP, Mai 2022, Radiologie

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HAP Oktober 2021 Radiologie

COVID-assoziierte Veränderungen der Hirnstruktur und des funktionellen Konnektoms

Titel der Studie: COVID-associated alterations of brain structure and functional connectomics

COVID-assoziierte Veränderungen der Hirnstruktur und des funktionellen Konnektoms

Was wird untersucht?

Eine Erkrankung an COVID-19 kann zu langanhaltenden neurologischen Symptomen wie dem Verlust des Geruchssinnes, Schlaf- und Angststörungen und depressiven Symptomen führen. Es ist aktuell noch unklar, ob diese Symptome auf strukturelle oder funktionelle Hirnveränderungen zurückzuführen sind. Daher soll in dieser Studie zum einen ein Zusammenhang zwischen neurologischen Symptomen und strukturellen Bildgebungsdaten, wie z.B. die Signalstärke im Riechkolben, Hyperintensitäten der weißen Substanz und Strukturvolumen der grauen Substanz, untersucht werden. Zum anderen sollen die Veränderungen im jeweiligen funktionellen Konnektom der Individuen durch einen Vergleich mit einer Referenzgruppe aus 1.000 gesunden Kontrollprobanden quantifiziert werden. Die Ermittlung des quantitativen Wertes der funktionellen Konnektivitätsabweichung (dysconnectivity index) wurde von unserer Gruppe entwickelt und bereits erfolgreich bei Hirntumor-Patienten:innen angewandt. Als Studienergebnis erwarten wir, dass langanhaltende Symptome, die mit COVID assoziiert sind (z.B. Erschöpfung), durch Auffälligkeiten in der funktionellen Vernetzung des Gehirns sichtbar werden. Des Weiteren kann unsere Methode vermutlich Hinweise darauf geben, welche Hirnregionen am meisten von solchen funktionellen Konnektivitätsstörungen betroffen sind.

Antragstellerin: Dr. Sophia Stöcklein, Klinik und Poliklinik für Radiolgie, LMU Klinikum, München

Fachbereich: HAP, Oktober 2021, Radiologie