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Juli 2021 PROM Rehabilitation SÜP

Lassen sich langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und ein Bedarf an Rehabilitation nach COVID-19 Erkrankung vorhersagen?

Lassen sich langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und ein Bedarf an Rehabilitation nach COVID-19 Erkrankung vorhersagen?

Titel der Studie: Can long-term limitations in work ability and a need for rehabilitation be predicted after COVID-19 disease?

Was wird untersucht? 

Nach akuter COVID-19 Erkrankung leiden 10 bis 30 Prozent der Betroffenen auch nach mehr als 6 Wochen unter verschiedenen Symptomen, z.B. Müdigkeit, Erschöpfung, geringe Leistungsfähigkeit, muskuläre Schwäche, Depression oder Ängstlichkeit. Dies wird als Long-COVID bezeichnet. Hierdurch kann die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und die Lebensqualität reduziert sein.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu beschreiben. Zudem werden Faktoren identifiziert, die mit einer späteren Arbeitsunfähigkeit, aber auch mit dem Erhalt rehabilitativer Maßnahmen in Zusammenhang stehen. Weiterhin wird analysiert, ob Patient:innen mit einer stärkeren Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit tatsächlich auch häufiger eine Rehabilitationsmaßnahme erhalten haben. 

Antragsteller: Dr. med. Martin Weigl, MPH, LMU-Klinikum München, Großhadern

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Gesundheitsökonomie Juni 2021 PROM Rehabilitation SÜP

Leistungen zur Frührehabilitation während und nach dem akut-stationären Krankenhausaufenthalt wegen einer COVID-19-Erkrankung

Wie viele COVID-19 Erkrankte haben nach der intensivmedizinischen Behandlung noch im Akutkrankenhaus eine Frührehabilitation erhalten und wie ist der Einfluss dieser auf die weitere Genesung?

Titel der Studie: How many COVID-19 patients have received early rehabilitation while still in the acute care hospital after intensive care treatment and what is the impact of this on further recovery?

Was wird untersucht? 

Im Sozialgesetzbuch ist festgelegt, dass Patient:innen, die im Akutkrankenhaus aufgrund einer schweren Erkrankung behandelt wurden, auch eine Frührehabilitation zusteht. Nur wenige Kliniken besitzen jedoch solche Abteilungen/Stationen. Die Analyse der Daten soll Antworten auf 2 Fragestellungen geben:

  1. Wie viele Patient:innen, denen per Gesetz eine Frührehabilitation zusteht erhalten diese auch?
  2. Gibt es einen Vorteil derer, die diese Behandlung erhalten haben bzgl. langfristiger Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit?

Antragstellerin: Dr. med. Christina Lemhöfer, Institut für Physiotherapie, Universitätsklinikum Jena

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HAP Juni 2021 PROM Schmerzmedizin

Häufigkeit von Schmerzen im Verlauf einer COVID-19 Erkrankung

Häufigkeit von Schmerzen im Verlauf einer COVID-19 Erkrankung

Titel der Studie: Frequency of pain during the course of COVID-19 disease

Was wird untersucht? 

Mögliche Symptome einer akuten COVID-19 Erkrankung sind Kopfschmerzen sowie Gliederschmerzen (Muskeln, Gelenke). Es gibt Hinweise, dass bei einigen Betroffenen diese Schmerzen über einen längeren Zeitraum anhalten und sich eventuell ein chronisches Schmerzsyndrom, welches vor der COVID-19 Erkrankung nicht bestand, entwickelt. In dem Projekt wollen wir untersuchen, wie häufig von COVID-19 Erkrankten Kopfschmerzen sowie Gliederschmerzen zu Beginn der Erkrankung, nach Beendigung der Akutbehandlung, sowie 6 Wochen nach Beendigung der Akutbehandlung berichtet werden und ob es Zusammenhänge mit anderen Symptomen, wie Luftnot und Müdigkeit, gibt. Weiterhin wollen wir untersuchen, ob es Risikofaktoren für chronische Schmerzen nach COVID-19 gibt, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder Schwere von COVID-19. Die Ergebnisse der Studie sollen die Grundlage für weitere Projektanträge zur Häufigkeit chronischer Schmerzen (> 3 und 12 Monate nach Beginn von COVID-19) sein. Weiterhin wollen wir in anschließenden Projektanträgen untersuchen, ob es biologische und psychische Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer Schmerzen nach COVID-19 gibt. Die Ergebnisse der geplanten Projekte sollen dabei helfen, den schmerzmedizinischen Versorgungsbedarf in Post COVID-19 Ambulanzen abzuschätzen und Therapien zu entwickeln, um die Chronifizierung von Schmerzen zu verhindern, falls veränderbare Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer Schmerzsyndrome identifiziert werden können. Das Projekt soll zur Entwicklung von Kriterien eines Post COVID-19 Syndroms durch die Weltgesundheitsorganisation beitragen.

Antragsteller: Prof. Dr. Winfried Häuser, Innere Medizin 1, Klinikum Saarbrücken