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HAP Juni 2021 Neurologie POP SÜP

Immunvermittelte Pathogenese und Entwicklung von Autoimmunität bei Patient:innen mit COVID-19 und neurologischer Manifestation

Immunvermittelte Pathogenese und Entwicklung von Autoimmunität bei Patient:innen mit COVID-19 und neurologischer Manifestation

Titel der Studie: Immune-mediated pathogenesis and development of autoimmunity in neurological manifestations of COVID-19

Was wird untersucht? 

Ziel dieser Studie ist es, mögliche Ursachen neurologischer Manifestationen einer SARS-CoV-2 Infektion besser zu verstehen.

Neurologische Symptome sind häufig bei COVID-19 in der Akutphase und auch als Langzeitfolgen. Welche Symptome das sind, wie ausgeprägt diese sind und wie lange diese andauern, ist bisher nicht ausreichend untersucht. Entsprechend sollen Symptome bei einer größeren Zahl von Patient:innen systematisch erfasst werden und mit Untersuchungen des Biomaterials (Blut und Nervenwasser) in Zusammenhang gebracht werden.

Außerdem soll untersucht werden, warum es zum Auftreten dieser neurologischen Symptome kommt. Ohne die Ursachen der Symptome genau zu kennen, kann keine zielgerichtete Behandlung erfolgen. Als mögliche Ursachen werden zwei Ansätze von unserer Arbeitsgruppe untersucht. Einerseits ist denkbar, dass Antikörper im Blut oder Nervenwasser sich gegen bestimmte körpereigene Strukturen wie Nerveneiweiße richten (sog. Autoantikörper). Man spricht dann von einer durch die Virusinfektion bedingten sogenannten Autoimmunerkrankung, die gezielt behandelt werden kann. Werden andererseits Spuren von SARS-CoV-2 im Nervenwasser nachgewiesen, wäre eine Immuntherapie nicht zielführend und antivirale Therapien müssten entwickelt werden. Zudem könnte dann beispielsweise eine frühzeitige Impfung oder Antikörpertherapie wirksam gegen anhaltenden „Post-COVID-Beschwerden“ helfen.  

Entsprechend sollen die Erkenntnisse dieser Studie zukünftig für eine verbesserte Diagnostik eingesetzt werden und als Basis für eine zielgerichtete Therapie dienen.

Antragstellerin: Dr. med Christiana Franke, Department of Neurology and Experimental Neurology, Campus Benjamin Franklin (CBF), Charité – Universitätsmedizin Berlin

 

Fachbereich: HAP, Juni 2021, Neurologie, POP, SÜP

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Epidemiologie und Public Health HNO Juni 2021 Kardiologie Neurologie Pneumologie POP Psychische Gesundheit

Fatigue nach SARS-CoV-2 Infektion: Was führt dazu, was geht damit einher?

Fatigue nach SARS-CoV-2 Infektion: Was führt dazu, was geht damit einher?

Titel der Studie: Fatigue after SARS-CoV-2 infection: what leads to it, what accompanies it?

Was wird untersucht? 

Fatigue beschreibt eine „signifikante Müdigkeit, erschöpfte Kraftreserven oder erhöhtes Ruhebedürfnis, unverhältnismäßig zu allen kürzlich vorangegangenen Anstrengungen“. Dieses Symptom stellt nach aktuellem Wissen das mit Abstand häufigste anhaltende Symptom nach abgelaufener SARS-CoV-2 Infektion und COVID-19 Erkrankung dar (Post-COVID-Fatigue). Diese Studie untersucht Zusammenhänge zwischen diesem Symptom und möglichen Auslösern, in dem Daten aus der Zeit vor der Infektion, Ablauf der akuten Infektion und aktuell erhobene Blutparameter in die Analysen aufgenommen werden. Weiter wird untersucht, mit welchen weiteren –parallel bestehenden- Problemen Fatigue gehäuft einhergeht. Die Studie kann Hinweise für die frühzeitige Definition von Risikopersonen für Post-COVID-Fatigue liefern und damit eine effektive Impfpriorisierung unterstützen. Weiter können die Ergebnisse zur Entwicklung von Therapiestrategien gegen Post-COVID-Fatigue verwendet werden.

Antragsteller: Prof. Dr. med. Walter Maetzler, FOSA Neurologie, UKSH Kiel

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Juli 2021 Neurologie SÜP

Rolle des Immunsystems in der Gerinnselbildung bei Patient:innen mit Schlaganfall oder Hirnvenenverschluss nach Corona-Infektion oder -Impfung

Rolle des Immunsystems in der Gerinnselbildung bei Patient:innen mit Schlaganfall oder Hirnvenenverschluss nach Corona-Infektion oder -Impfung

Titel der Studie: Immunothrombosis in cerebrovascular complications associated with SARS-CoV-2 infection and vaccine-associated immune thrombocytopenia

Was wird untersucht? 

Das Immunsystem bietet einen lebenswichtigen Schutz vor Erregern, wie beispielsweise auch Coronaviren. Zeit einiger Zeit ist bekannt, dass bestimmte Immun-Zellen, wenn sie aktiviert werden, netzförmige Strukturen bilden, um Erreger einzufangen. Diese Strukturen („NETs“) tragen in besonderer Weise zu einer lokalen Gerinnselbildung bei. Dieses Zusammenspiel zwischen dem Immunsystem und dem Gerinnungssystem könnte auch von wichtiger Bedeutung bei Komplikationen der Corona-Infektion und auch der Corona-Impfung sein. Selten kommt es hierbei zu Gerinnseln in den Gefäßen, die zum Gehirn führen oder vom Gehirn wegführen. In diesem Projekt sollen bestimmte Parameter der NETs bei Patient:innen untersucht werden, die einen Schlaganfall oder einen Hirnvenenverschluss in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bzw. einer Impfung erlitten haben. Ziel ist es, das individuelle Risiko für diese Komplikationen besser abschätzen zu können und neue Ansatzpunkte für Behandlungen zu finden.

Antragstellerinnen: Prof.in Dr. med. Karin Weissenborn, Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Neurologie

Fachbereich: Juli 2021, Neurologie, SÜP

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Allgemeinmedizin HNO Juni 2021 Neurologie POP

Langzeitauswirkungen einer COVID-19 Erkrankung auf die Geruchs- und Geschmackswahrnehmung (Chemosensorik) sowie deren Einfluss auf die Lebensqualität

Langzeitauswirkungen einer COVID-19 Erkrankung auf die Geruchs- und Geschmackswahrnehmung (Chemosensorik) sowie deren Einfluss auf die Lebensqualität

Titel der Studie: Chemosensation and dependent quality of life in long-COVID

Was wird untersucht? 

Es werden die Auswirkungen der neuartigen COVID-19 Erkrankung auf die chemosensorischen Funktionen Riechen, Schmecken und trigeminales System, die mindestens 6 Monaten nach Positivtestung auf das SARS-CoV-II noch vorhanden sind, analysiert. Die Untersuchung erfolgt durch eine subjektive Geruchs- und Geschmackstestung sowie einer Testung des Nervus trigeminus und zeigt mögliche verbliebene chemosensorische Fehlfunktionen auf.
Um sichtbare Veränderungen der Riechregion, also am Ort der Geruchswahrnehmung in der Nase, sowie den Geschmackspapillen der Zunge zu untersuchen, wird eine endoskopische Untersuchung der Nasenhaupt und Mundhöhle durchgeführt. Zudem werden durch eine gezielte Anamnese Vorerkrankungen erfragt, die einen Einfluss auf die Riech- und
Schmeckfunktion haben können.
Mittels Fragebögen zur Lebensqualität ergeben sich Rückschlüsse, wie sich eine verbliebene Störung der Chemosensorik nach einer COVID-19-Erkrankung auf diese auswirkt.

Insbesondere werden folgende Fragestellungen bearbeitet:
– Bestehen als Langzeitfolgen einer SARS-CoV-II-Infektion Störungen des Geruchs- und
Geschmackssinnes und treten diese abhängig oder unabhängig voneinander auf?
– Wie verteilen sich diese Störungen in der untersuchten Gruppe?
– Gibt es zeitabhängige Unterschiede in den Geruchs- und Geschmacksleistungen?
– Besteht ein Zusammenhang zwischen chemosensorischen Störungen und Schwere der
Erkrankung?
– Treten Störungen des trigeminalen Systems auf und sind diese abhängig von Geruchs- und
Geschmacksstörungen?
– Werden Störungen der Chemosensorik von den Betroffenen wahrgenommen?
– Welche Auswirkungen haben die detektierten Störungen auf die Lebensqualität der Betroffenen

Antragsteller:innen: Prof. Dr. Martin Laudien, CAU zu Kiel, UKSH Campus Kiel, Klinik für HNO-Heilkunde,
Kopf- und Halschirurgie

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Mai 2021 Neurologie POP

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen

Lebensqualität nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen

Titel der Studie: Association of fatigue and cognitive deficits with MRI changes in COVID patients

Was wird untersucht? 

Obwohl die typischen Symptome einer COVID-19-Erkrankung wie Atemwegsbeschwerden oder
Fieber bereits abgeklungen sind, leiden einige Patient:innen auch noch Monate nach der
Infektion an erhöhter Erschöpfbarkeit (sogenannter “Fatigue”) oder berichten kognitive
Beschwerden – wie etwa Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme.
Diese Studie untersucht, welche Veränderungen des Gehirns mit diesen Langzeitsymptomen
einhergehen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht es, hochaufgelöste
dreidimensionale Bilder des Gehirns aufzunehmen. Umfangreiche Auswertungen dieser MRTDaten geben Aufschluss darüber, wie Veränderungen im Aufbau oder der Funktion des Gehirns
mit Fatigue und kognitiven Defiziten zusammenhängen. Neben diesen objektiven
Bildgebungsmarkern spielen dabei auch subjektive Aspekte der Lebensqualität der
Patient:innen eine Rolle.

Antragsteller: Prof. Dr. Carsten Finke, Klinik für Neurologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Fachbereich: Mai 2021, Neurologie, POP

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April 2021 HAP Neurologie

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen Teil 2

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen Teil 2

Titel der Studie: Association of fatigue and cognitive deficits with MRI changes in COVID patients (Part 2)

Was wird untersucht? 

Obwohl die typischen Symptome einer COVID-19-Erkrankung wie Atemwegsbeschwerden oder
Fieber bereits abgeklungen sind, leider einige Patient:innen auch noch Monate nach der
Infektion an erhöhter Erschöpfbarkeit (sogenannter “Fatigue”) oder berichten kognitive
Beschwerden – wie etwa Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme.
Diese Studie untersucht, welche Veränderungen des Gehirns mit diesen Langzeitsymptomen
einhergehen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht es, hochaufgelöste
dreidimensionale Bilder des Gehirns aufzunehmen. Umfangreiche Auswertungen dieser MRTDaten geben Aufschluss darüber, wie Veränderungen im Aufbau oder der Funktion des Gehirns
mit Fatigue und kognitiven Defiziten zusammenhängen. Neben diesen objektiven
Bildgebungsmarkern spielen dabei auch subjektive Aspekte der Lebensqualität der
Patient:innen eine Rolle.

Antragstellerin: Prof. Dr. Carsten Finke, Klinik für Neurologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Fachbereich: April 2021, HAP, Neurologie

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April 2021 HAP Neurologie

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen Teil 1

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen Teil 1

Titel der Studie: Association of fatigue and cognitive deficits with MRI changes in COVID patients (Part 1)

Was wird untersucht? 

Obwohl die typischen Symptome einer COVID-19-Erkrankung wie Atemwegsbeschwerden oder Fieber bereits abgeklungen sind, leider einige Patient:innen auch noch Monate nach der Infektion an erhöhter Erschöpfbarkeit (sogenannter “Fatigue”) oder berichten kognitive Beschwerden – wie etwa Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme. Diese Studie untersucht, welche Veränderungen des Gehirns mit diesen Langzeitsymptomen einhergehen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht es, hochaufgelöste dreidimensionale Bilder des Gehirns aufzunehmen. Umfangreiche Auswertungen dieser MRT-Daten geben Aufschluss darüber, wie Veränderungen im Aufbau oder der Funktion des Gehirns mit Fatigue und kognitiven Defiziten zusammenhängen. Neben diesen objektiven Bildgebungsmarkern spielen dabei auch subjektive Aspekte der Lebensqualität der Patient:innen eine Rolle.

Antragstellerin: Prof. Dr. Carsten Finke, Klinik für Neurologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Fachbereich: April 2021, HAP, Neurologie