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Klinische Molekularbiologie Mai 2021 POP

Welche Biomarker in Blutzellen deuten auf einen komplizierten Langzeitverlauf von COVID-19 hin?

Welche Biomarker in Blutzellen deuten auf einen komplizierten Langzeitverlauf von COVID-19 hin?

Titel der Studie: COVIDOM-Transcriptome

Was wird untersucht? 

Ein hoher Prozentsatz von COVID-19-Patienten leidet auch nach Monaten noch unter Symptomen (Long COVID). Eine Studie mit akut erkrankten COVID-19-Patienten zeigte, dass bestimmte Blutzellen und deren Produkte für den Verlauf der Erkrankung eine wichtige Rolle spielen. Die Studie COVIDOM-Transkriptom sucht molekulare Anzeichen (sogenannte Biomarker) in den Ribonukleinsäure-Mustern von Blutzellen, die möglichst früh einen komplizierten und langwierigen Verlauf von Covid-19 anzeigen. Außerdem erhofft man sich aus den Daten Hinweise auf die dahinterliegenden Mechanismen und mögliche Angriffspunkte für eine Verhinderung, bzw. Therapie, von Long COVID. Im Fokus stehen vor allem die gestörte Blutgerinnung und antikörpervermittelte Immunität.

Antragsteller: Prof. Dr. Philip Rosenstiel, Institut für Klinische Molekularbiologie Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

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Mai 2021 Pneumologie SÜP

Vorhersage eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 mittels klinischer Routinedaten

Vorhersage eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 mittels klinischer Routinedaten

Titel der Studie: Prediction of disease severity using clinical prognostic scores

Was wird untersucht? 

Um eine bestmögliche Versorgung und eine optimale Nutzung von medizinischen Kapazitäten bei der Behandlung von Patienten mit COVID-19 zu gewährleisten, sind Methoden zur Vorhersage des Krankheitsverlaufs von entscheidender Bedeutung. Bei bestimmten Patienten – z.B. mit Lungenentzündung oder Sepsis – existieren bereits solche Methoden. Anhand von Punkteskalen kann in wenigen Minuten  eine gute Einschätzung des zu erwartenden Verlaufs und der Krankheitsschwere ermittelt werden. Analog hierzu soll auch für COVID-19 eine ähnliche Punkteskala entwickelt werden, die u.a. auch eine frühzeitige und sichere Entscheidung zur Aufnahme von Patienten in das Krankenhaus oder auf die Intensivstation erlaubt. Andererseits sollen anhand von einfach zu ermittelnden Werten ebenfalls Patienten identifiziert werden, bei denen höchstwahrscheinlich keine schwere Erkrankung zu erwarten ist, und die gegebenenfalls auch ohne großes Risiko ambulant behandelt werden können.

Antragsteller: PD Dr Thomas Zoller, Medizinische Klinik m.S. Infektiologie und Pneumologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Fachbereich: Mai 2021, Pneumologie, SÜP