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Februar 2022 HAP Kardiologie Labormedizin SÜP

Lässt sich durch den Biomarker CCN1 die Ausbildung eines akuten Lungenversagens und Tod bei COVID-19 Patient:innen vorhersagen ? (Folgeantrag)

Titel der Studie: Can the biomarker CCN1 predict development of an acute respiratory distress syndrome and death in patients with COVID-19?

Lässt sich durch den Biomarker CCN1 die Ausbildung eines akuten Lungenversagens und Tod bei COVID-19 Patient:innen vorhersagen? - II

Was wird untersucht?

Die rasche Erkennung von Patient:innen zu Beginn der Diagnose COVID-19, die einen schweren Verlauf ihrer Erkrankung entwickeln werden ist zentral, um frühzeitig angemessene Massnahmen einleiten zu können. Hierbei könnte der Biomarker CCN1 eine zentrale Bedeutung haben und soll diesbezüglich untersucht werden.

Antragsteller: Dr. med. Roland Klingenberg, Kerckhoff-Klinik, Abteilung für Kardiologie, Justus-Liebig Universität Gießen, Bad Nauheim

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Kardiologie Oktober 2021 SÜP

Immunantwort regulierendes Protein zur Vorhersage des Schweregrades eines COVID-19 Krankheitsverlaufs

Titel der Studie: Immune response-regulating protein for the prediction of COVID-19 severity

Immunantwort regulierendes Protein zur Vorhersage des Schweregrades eines COVID-19 Krankheitsverlaufs

Was wird untersucht?

Wir untersuchen das Cysteinreiches Protein 1 (CRIP1), welches an der Regulation entzündlicher Prozesse in Immunzellen beteiligt ist. Dieses Protein wurde in Monozyten und Peripheral Blood Mononuclear Cells (PBMCs) per Expression (Anm. d. Red.: Analyse) bereits identifiziert und ist in Menschen mit Bluthochdruck erhöht. Bluthochdruck ist wiederum ein Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf. Unsere aktuellen Forschungsergebnisse zeigen, dass CRIP1 an der Freisetzung von entzündungsfördernden Botenstoffen und an Zellprozessen, wie die Zellwanderung, beteiligt ist. Es gibt derzeit keine molekularen Anzeichen (Biomarker), welche die Schwere eines Krankheitsverlaufs von COVID-19 Patienten verlässlich vorhersagen. Das Ziel unserer Studie ist es, dieses Protein als einen potentiellen Biomarker für die Vorhersage eines schweren COVID-19-Krankheitsverlaufs sowie für den Erfolg der eingesetzten Therapie zu untersuchen. Des Weiteren können wir mehr über die Rolle von CRIP1 bei entzündlichen/immunologischen Erkrankungen erfahren und die hier gewonnenen Erkenntnisse auf andere Erkrankungen des Immunsystems sowie auf zukünftige Infektionskrankheiten übertragen.

Antragstellerin: Prof. Dr. Tanja Zeller, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Kardiologie, Hamburg

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HAP Kardiologie Oktober 2021 SÜP

Lässt sich durch den Biomarker CCN1 die Ausbildung eines akuten Lungenversagens und Tod bei COVID-19 Patient:innen vorhersagen?

Titel der Studie: Can the biomarker CCN1 predict the onset of acute respiratory distress syndrome or death in COVID-19 patients?

Lässt sich durch den Biomarker CCN1 die Ausbildung eines akuten Lungenversagens und Tod bei COVID-19 Patient:innen vorhersagen?

Was wird untersucht?

Die rasche Erkennung von Patient:innen zu Beginn der Diagnose COVID-19, die einen schweren Verlauf ihrer Erkrankung entwickeln werden ist zentral, um frühzeitig angemessene Maßnahmen einleiten zu können. Hierbei könnte der Biomarker CCN1 eine zentrale Bedeutung haben und soll diesbezüglich untersucht werden.

Antragsteller: Dr. med. Roland Klingenberg, Kerckhoff-Klinik, Abteilung für Kardiologie, Justus-Liebig Universität Gießen, Bad Nauheim

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Epidemiologie und Public Health HNO Juni 2021 Kardiologie Neurologie Pneumologie POP Psychische Gesundheit

Fatigue nach SARS-CoV-2 Infektion: Was führt dazu, was geht damit einher?

Fatigue nach SARS-CoV-2 Infektion: Was führt dazu, was geht damit einher?

Titel der Studie: Fatigue after SARS-CoV-2 infection: what leads to it, what accompanies it?

Was wird untersucht? 

Fatigue beschreibt eine „signifikante Müdigkeit, erschöpfte Kraftreserven oder erhöhtes Ruhebedürfnis, unverhältnismäßig zu allen kürzlich vorangegangenen Anstrengungen“. Dieses Symptom stellt nach aktuellem Wissen das mit Abstand häufigste anhaltende Symptom nach abgelaufener SARS-CoV-2 Infektion und COVID-19 Erkrankung dar (Post-COVID-Fatigue). Diese Studie untersucht Zusammenhänge zwischen diesem Symptom und möglichen Auslösern, in dem Daten aus der Zeit vor der Infektion, Ablauf der akuten Infektion und aktuell erhobene Blutparameter in die Analysen aufgenommen werden. Weiter wird untersucht, mit welchen weiteren –parallel bestehenden- Problemen Fatigue gehäuft einhergeht. Die Studie kann Hinweise für die frühzeitige Definition von Risikopersonen für Post-COVID-Fatigue liefern und damit eine effektive Impfpriorisierung unterstützen. Weiter können die Ergebnisse zur Entwicklung von Therapiestrategien gegen Post-COVID-Fatigue verwendet werden.

Antragsteller: Prof. Dr. med. Walter Maetzler, FOSA Neurologie, UKSH Kiel

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Juni 2021 Kardiologie POP

COVID-19 und das Herz

COVID-19 und das Herz

Titel der Studie: Evaluation of the long-term cardiac consequences of COVID-19 in the NAPKON-POP cohort

Was wird untersucht? 

Eine COVID-19-Erkrankung führt nicht nur zu kardiovaskulären Akutkomplikationen, sondern auch zu Langzeitfolgen bisher nicht abzuschätzenden Ausmaßes. Neben einer direkten Infektion der Herzmuskulatur durch das SARS-CoV-2-Virus scheinen auch Schädigungsmechanismen auf dem Boden einer Mangeldurchblutung oder durch Entzündungsprozesse eine Rolle zu spielen. Umfassende systematische Daten zu den kardialen Langzeitfolgen eine SARS-CoV-2-Infektion / COVID-19- Erkrankung stehen nicht zur Verfügung. Wir planen in diesem Kontext, die prognostische Bedeutung verschiedener Biomarker (u. a. NT-proBNP, hsTNT und (hs)C-reaktive Protein) zu evaluieren. Biomarker sind in der Medizin Werte, die Informationen zum Schweregrad und Verlauf einer Krankheit geben können. Es werden die Auswirkungen antientzündlicher Therapie mit Kortison sowie einer gleichzeitig bestehenden Herzschwächetherapie auf die langfristige Herzfunktion geprüft. Dazu sind spezifische detaillierte Funktionsanalysen der rechten und linken Herzkammer geplant. Schließlich ist in einem fachübergreifenden Projekt geplant, die Zusammenhänge zwischen Herzschwäche und psychopathologischen Auffälligkeiten nach COVID19-Erkrankung zu untersuchen.

Antragsteller:

Prof. Derk Frank, Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, UKSH und Christian-Albrechts-Universität Kiel

 

Fachbereich: Juni 2021, Kardiologie, POP

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Juni 2021 Kardiologie

Auswertung der Herz- und Lungenfunktion bei COVID-19 Patient:innen mit Atemnotsyndrom

Auswertung der Herz- und Lungenfunktion bei COVID-19 Patient:innen mit Atemnotsyndrom

Titel der Studie: Right ventricular function and right ventricular-pulmonary arterial coupling in COVID ARDS and its impact on prognosis

Was wird untersucht? 

Die Rechtsherzfunktion spielt eine bedeutende und entscheidende Rolle für das Überleben bei Lungenerkrankungen. Dabei ist die rechtsventrikuläre (RV) Funktion und das auftretende rechtsventrikuläre Versagen die entscheidenden Determinanten der Symptomatologie. Im Rahmen der weltweiten SARS-COV-2-Pandemie ist eine detaillierte, gründliche und tiefgreifende Erfassung der Rechtsherz-Funktion unabdingbar, da insbesondere das Rechtsherz-Versagen und das Auftreten eines Lungenhochdruckes entscheidende komplikative Faktoren für das Überleben darstellen können. Im Hinblick auf das Zusammenspiel zwischen rechten Herzen und Lungenarterie spielt die sog RV arterielle Kopplung, welche das Zusammenspiel aus RV-Schlagkraft und dem Widerstand in den Lungengefässen widerspiegelt, eine wichtige Rolle. Diese RV-arterielle Kopplung spielt eine wichtige Bedeutung im Rahmen der Lungenhochdruckes. Patienten mit COVID-Erkrankung haben auch nach überstandener Infektion eine ausgeprägte Luftnot, obwohl Lungenveränderungen häufig nicht mehr ersichtlich sind. Eine entscheidende Ursache könnte eine gesteigerte Widerstandserhöhung und eine dadurch bedingte reduzierte RV-arterielle Kopplung sein. Der Goldstandard zur Erfassung dieser RV-arteriellen Kopplung die Messung mit Druck-Volumen-Kathetern. Diese Methode ist aufwendig, teuer und kompliziert zu analysieren. Kürzlich konnte unsere Gruppe eine nichtinvasive Methode aufzeigen, die gänzlich auf Routineechokardiographie-Daten basiert und mit Druck-Volumen-Kurven im Vergleich zum Goldstandard sehr gut korreliert. Mit Hilfe der sog. TAPSE/sPAP kann die RV-arterielle Kopplung sehr gut erfasst werden und tiefergreifende funktionelle Daten Rechtsherz-Funktion im Zusammenspiel mit der Nachlast liefern. Mit Hilfe der Herz-MRT-Untersuchungen lassen sich geringste Änderungen der Rechtsherzveränderungen in allen Ebenen erfassen. Diese spielen ebenso eine wichtige Rolle zur Erfassung der RV Belastung bei eventuell aufgetretener Nachlasterhöhung

Antragsteller: Prof. Dr. Werner Seeger, Medizinische Klinik II, UKGM

Fachbereich: Juni 2021, Kardiologie