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Immunologie und Autoimmunität Infektiologie Juli 2021 SÜP

Epigenetische Programmierung von Immunzellen bei COVID-19

Umprogrammierung von Immunzellen bei COVID-19

Titel der Studie: Epigenetic programming of immune cells in COVID-19

Was wird untersucht? 

Die durch das Coronavirus SARS-CoV2 verursachte Erkrankung COVID-19 führt bei einem teil der Patient:innen zu schwereren Verläufen und kann Langzeitfolgen für die Gesundheit haben. Bei COVID-19 kommt es zu tiefgreifenden Veränderungen der Abwehrzellen, die zu langanhaltenden Entzündungsvorgängen und Störung der Funktion des Immunsystems führen. Diese Veränderungen können den Verlauf der Erkrankung und die möglichen Langzeitfolgen beeinflussen. Wir untersuchen, wie es zu diesen Veränderungen der Immunzellen kommt und ob diese mit länger andauernder Beeinträchtigung der Gesundheit nach überstandener SARS-CoV2- Infektion beitragen.

Antragstellerin: Prof. Dr. med. Anne Krug, Ludwig-Maximilians-Universität München

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Juli 2021 PROM Rehabilitation SÜP

Lassen sich langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und ein Bedarf an Rehabilitation nach COVID-19 Erkrankung vorhersagen?

Lassen sich langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und ein Bedarf an Rehabilitation nach COVID-19 Erkrankung vorhersagen?

Titel der Studie: Can long-term limitations in work ability and a need for rehabilitation be predicted after COVID-19 disease?

Was wird untersucht? 

Nach akuter COVID-19 Erkrankung leiden 10 bis 30 Prozent der Betroffenen auch nach mehr als 6 Wochen unter verschiedenen Symptomen, z.B. Müdigkeit, Erschöpfung, geringe Leistungsfähigkeit, muskuläre Schwäche, Depression oder Ängstlichkeit. Dies wird als Long-COVID bezeichnet. Hierdurch kann die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und die Lebensqualität reduziert sein.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu beschreiben. Zudem werden Faktoren identifiziert, die mit einer späteren Arbeitsunfähigkeit, aber auch mit dem Erhalt rehabilitativer Maßnahmen in Zusammenhang stehen. Weiterhin wird analysiert, ob Patient:innen mit einer stärkeren Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit tatsächlich auch häufiger eine Rehabilitationsmaßnahme erhalten haben. 

Antragsteller: Dr. med. Martin Weigl, MPH, LMU-Klinikum München, Großhadern

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Juli 2021 Neurologie SÜP

Rolle des Immunsystems in der Gerinnselbildung bei Patient:innen mit Schlaganfall oder Hirnvenenverschluss nach Corona-Infektion oder -Impfung

Rolle des Immunsystems in der Gerinnselbildung bei Patient:innen mit Schlaganfall oder Hirnvenenverschluss nach Corona-Infektion oder -Impfung

Titel der Studie: Immunothrombosis in cerebrovascular complications associated with SARS-CoV-2 infection and vaccine-associated immune thrombocytopenia

Was wird untersucht? 

Das Immunsystem bietet einen lebenswichtigen Schutz vor Erregern, wie beispielsweise auch Coronaviren. Zeit einiger Zeit ist bekannt, dass bestimmte Immun-Zellen, wenn sie aktiviert werden, netzförmige Strukturen bilden, um Erreger einzufangen. Diese Strukturen („NETs“) tragen in besonderer Weise zu einer lokalen Gerinnselbildung bei. Dieses Zusammenspiel zwischen dem Immunsystem und dem Gerinnungssystem könnte auch von wichtiger Bedeutung bei Komplikationen der Corona-Infektion und auch der Corona-Impfung sein. Selten kommt es hierbei zu Gerinnseln in den Gefäßen, die zum Gehirn führen oder vom Gehirn wegführen. In diesem Projekt sollen bestimmte Parameter der NETs bei Patient:innen untersucht werden, die einen Schlaganfall oder einen Hirnvenenverschluss in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bzw. einer Impfung erlitten haben. Ziel ist es, das individuelle Risiko für diese Komplikationen besser abschätzen zu können und neue Ansatzpunkte für Behandlungen zu finden.

Antragstellerinnen: Prof.in Dr. med. Karin Weissenborn, Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Neurologie

Fachbereich: Juli 2021, Neurologie, SÜP