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HAP Mai 2021 Pneumologie POP

Einzellanalyse und Long COVID Vorhersagesoftware

Einzellanalyse und Long COVID Vorhersagesoftware

Titel der Studie: Single Cell Sequencing Interpreter and long COVID Predictor Tool (SILVer)

Was wird untersucht? 

Aus der Corona-Pandemie ist eine vorab nicht vorhersehbare Dimension an Patienten mit anhaltenden Symptomen hervor gegangen (Long COVID). Die Symptomantik ist nicht auf einzelne Organgruppen beschränkt und kann die Lunge, das Herz-/ Kreislaufsystem aber auch Nieren und das Nervensystem beeinträchtigen. Erste Hinweise existieren, die eine bestehende chronische Lungenerkrankung (z.B. Asthma) als Risikofaktor für Long COVID nahelegen. Allerdings sind die genauen Mechanismen sowie sich daraus ableitende Interventionsmassnahmen nicht ausreichend untersucht. Die Atemwegsschleimhaut stellt nicht nur eine Barrierefunktion dar, sondern spiegelt auch das zelluläre, immunologische Milieu der Atemwege wider. Unser Forschungsansatz bedient sich dieser Situation um in Patienten, die eine Corona-Infektion durchlebt haben, Änderungen der Schleimhautzusammensetzung zu identifizieren. Hierzu kommen hochauflösende Einzellzellanalysen (inkl. künstlicher Intelligenz) zum Einsatz, deren Signaturen als Vorhersagegrundlage für die Schwere der Corona-Langzeitverläufe dienen wird.

Antragsteller: 

Dr. rer. nat. Markus Weckmann Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Universitätskinderklinik Lübeck

Fachbereich: HAP, Mai 2021, Pneumologie, POP

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HAP Mai 2021 Psychische Gesundheit SÜP

Gesundheitsbezogene Lebensqualität bei COVID-19 Patient:innen

Gesundheitsbezogene Lebensqualität bei COVID-19 Patient:innen

Titel der Studie: The course of health-related quality of life in COVID-19 patients in Intersectoral Platform SÜP and Highresolution Platform (HAP)

Was wird untersucht? 

Bisher konnte gezeigt werden, dass sich die gesundheitsbezogene Lebensqualität in der
Allgemeinbevölkerung während der Coronapandemie verringerte. Vor allem im Bereich Ängstlichkeit und Depressivität sowie Schmerz und Unwohlsein wurden verstärkt Probleme berichtet.
Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, berichteten eine geringere Lebensqualität je stärker
ihre Symptome waren. 67% von COVID-19 Patient:innen, die eine Behandlung auf der Intensivstation
überlebten, gaben auch ein halbes Jahr nach der Erkrankung eine geringe Lebensqualität an. Neben
Schmerz/Unwohlsein und Ängstlichkeit/Depressivität wurden besonders Probleme mit der Mobilität
berichtet.
In dieser Studie möchten wir den Verlauf der Lebensqualität bei COVID-19 Patient:innen, während und
nach der akuten Erkrankung, untersuchen. Wir möchten zudem untersuchen, welche Personen- und
Krankheitsmerkmale mit der berichteten Lebensqualität zusammenhängen

Antragstellerin: Nora Hettich, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 

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April 2021 HAP Neurologie

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen Teil 2

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen Teil 2

Titel der Studie: Association of fatigue and cognitive deficits with MRI changes in COVID patients (Part 2)

Was wird untersucht? 

Obwohl die typischen Symptome einer COVID-19-Erkrankung wie Atemwegsbeschwerden oder
Fieber bereits abgeklungen sind, leider einige Patient:innen auch noch Monate nach der
Infektion an erhöhter Erschöpfbarkeit (sogenannter “Fatigue”) oder berichten kognitive
Beschwerden – wie etwa Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme.
Diese Studie untersucht, welche Veränderungen des Gehirns mit diesen Langzeitsymptomen
einhergehen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht es, hochaufgelöste
dreidimensionale Bilder des Gehirns aufzunehmen. Umfangreiche Auswertungen dieser MRTDaten geben Aufschluss darüber, wie Veränderungen im Aufbau oder der Funktion des Gehirns
mit Fatigue und kognitiven Defiziten zusammenhängen. Neben diesen objektiven
Bildgebungsmarkern spielen dabei auch subjektive Aspekte der Lebensqualität der
Patient:innen eine Rolle.

Antragstellerin: Prof. Dr. Carsten Finke, Klinik für Neurologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Fachbereich: April 2021, HAP, Neurologie

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April 2021 HAP Neurologie

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen Teil 1

Hirnveränderungen nach COVID-19 – Erschöpfbarkeit und kognitive Probleme besser verstehen Teil 1

Titel der Studie: Association of fatigue and cognitive deficits with MRI changes in COVID patients (Part 1)

Was wird untersucht? 

Obwohl die typischen Symptome einer COVID-19-Erkrankung wie Atemwegsbeschwerden oder Fieber bereits abgeklungen sind, leider einige Patient:innen auch noch Monate nach der Infektion an erhöhter Erschöpfbarkeit (sogenannter “Fatigue”) oder berichten kognitive Beschwerden – wie etwa Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme. Diese Studie untersucht, welche Veränderungen des Gehirns mit diesen Langzeitsymptomen einhergehen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht es, hochaufgelöste dreidimensionale Bilder des Gehirns aufzunehmen. Umfangreiche Auswertungen dieser MRT-Daten geben Aufschluss darüber, wie Veränderungen im Aufbau oder der Funktion des Gehirns mit Fatigue und kognitiven Defiziten zusammenhängen. Neben diesen objektiven Bildgebungsmarkern spielen dabei auch subjektive Aspekte der Lebensqualität der Patient:innen eine Rolle.

Antragstellerin: Prof. Dr. Carsten Finke, Klinik für Neurologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Fachbereich: April 2021, HAP, Neurologie