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HAP Infektiologie März 2022 Pneumologie

Beschreibung von klinischen Kurz- und Langzeitendpunkten von hospitalisierten Patient:innen mit ambulant erworbener SARS-CoV-2-Pneumonie versus nicht-SARS-CoV-2-Pneumonie

Titel der Studie: Determination of clinical short and long-term outcomes in hospitalized patients with community-acquired SARS-CoV-2 versus non-SARS-CoV-2 pneumonia

Beschreibung von klinischen Kurz- und Langzeitendpunkten von hospitalisierten Patient:innen mit ambulant erworbener SARS-CoV-2-Pneumonie versus nicht-SARS-CoV-2-Pneumonie

Was wird untersucht?

Verlauf und Ausgang von SARS-CoV-2-Pneumonie unterscheiden sich von ambulant erworbenen Pneumonien (CAP) anderer Ursache, jedoch liegen kaum vergleichende Studien vor. Vorherigen Studien zufolge haben hospitalisierte Patient:innen mit einer SARS-CoV-2-Pneumonie eine höhere Sterblichkeit und bedürfen einer längeren stationären Behandlung als Patient:innen mit nicht-SARS-CoV-2-CAP, obwohl letztere bei Aufnahme meist schwerer erkrankt sind und häufiger einer Behandlung auf Intensivstation bedürfen. Scores zur Risikobewertung von Patient:innen mit CAP ermitteln unzureichend den Schweregrad einer COVID-19-Erkrankung. Unter Einbeziehung von Daten aus multizentrischen Studien zu Patient:innen mit CAP und COVID-19 sollen kurz- und langfristige Endpunkte wie 28-Tage-Mortalität, beatmungsfreie Tage und Lebensqualität beider Kollektive vergleichend untersucht und Prädiktoren für diese Endpunkte analysiert werden. Auf diese Weise sollen Ansätze zur Risikostratifizierung von Patient:innen mit SARS-CoV-2-Pneumonie unterstützt werden.

Antragssteller: Dr. Fridolin Steinbeis, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik m.S. Infektiologie und Pneumologie, Berlin