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August 2021 HAP Napkon POP SÜP

Eine Übersicht der Studie Nationales Pandemie Kohorten Netz

Eine Übersicht der Studie Nationales Pandemie Kohorten Netz

Titel der Studie: An overview of the National Pandemic Cohort Network

Was wird untersucht? 

In dieser Veröffentlichung stellen die am Aufbau des Nationalen Pandemie Kohorten Netz (NAPKON) beteiligten Personen NAPKON vor. Sie gehen dabei auf die unterschiedlichen Bestandteile ein und geben damit der Öffentlichkeit einen Überblick darüber, wie NAPKON funktioniert. Zusätzlich werden die Anzahl und der Verlauf der Patient:innen und die erhobenen zugehörigen Visiten und Bioproben beschrieben.

Antragsteller: Maximilian Schons, Universitätsklinikum Köln

Fachbereich: August 2021, HAP, Napkon, POP, SÜP

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Immunologie und Autoimmunität Infektiologie Juli 2021 SÜP

Epigenetische Programmierung von Immunzellen bei COVID-19

Umprogrammierung von Immunzellen bei COVID-19

Titel der Studie: Epigenetic programming of immune cells in COVID-19

Was wird untersucht? 

Die durch das Coronavirus SARS-CoV2 verursachte Erkrankung COVID-19 führt bei einem teil der Patient:innen zu schwereren Verläufen und kann Langzeitfolgen für die Gesundheit haben. Bei COVID-19 kommt es zu tiefgreifenden Veränderungen der Abwehrzellen, die zu langanhaltenden Entzündungsvorgängen und Störung der Funktion des Immunsystems führen. Diese Veränderungen können den Verlauf der Erkrankung und die möglichen Langzeitfolgen beeinflussen. Wir untersuchen, wie es zu diesen Veränderungen der Immunzellen kommt und ob diese mit länger andauernder Beeinträchtigung der Gesundheit nach überstandener SARS-CoV2- Infektion beitragen.

Antragstellerin: Prof. Dr. med. Anne Krug, Ludwig-Maximilians-Universität München

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Juli 2021 PROM Rehabilitation SÜP

Lassen sich langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und ein Bedarf an Rehabilitation nach COVID-19 Erkrankung vorhersagen?

Lassen sich langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und ein Bedarf an Rehabilitation nach COVID-19 Erkrankung vorhersagen?

Titel der Studie: Can long-term limitations in work ability and a need for rehabilitation be predicted after COVID-19 disease?

Was wird untersucht? 

Nach akuter COVID-19 Erkrankung leiden 10 bis 30 Prozent der Betroffenen auch nach mehr als 6 Wochen unter verschiedenen Symptomen, z.B. Müdigkeit, Erschöpfung, geringe Leistungsfähigkeit, muskuläre Schwäche, Depression oder Ängstlichkeit. Dies wird als Long-COVID bezeichnet. Hierdurch kann die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und die Lebensqualität reduziert sein.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, langfristige Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu beschreiben. Zudem werden Faktoren identifiziert, die mit einer späteren Arbeitsunfähigkeit, aber auch mit dem Erhalt rehabilitativer Maßnahmen in Zusammenhang stehen. Weiterhin wird analysiert, ob Patient:innen mit einer stärkeren Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit tatsächlich auch häufiger eine Rehabilitationsmaßnahme erhalten haben. 

Antragsteller: Dr. med. Martin Weigl, MPH, LMU-Klinikum München, Großhadern

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Hämatologie/Onkologie HAP Juni 2021 POP SÜP

Corona-Infektionen bei Patient:innen mit bösartigen Tumoren des lymphatischen Systems (maligne Lymphome)

Corona-Infektionen bei Patient:innen mit bösartigen Tumoren des lymphatischen Systems (maligne Lymphome)

Titel der Studie: Corona infections in patients with malignant tumors of the lymphatic system (malignant lymphomas)

Was wird untersucht? 

Lymphome stellen eine uneinheitliche Gruppe von bösartigen Erkrankungen dar. Ihren gemeinsamen Ursprung haben sie im lymphatischen System. Zur Behandlung gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Therapieformen. Eine wichtige Nebenwirkung der Therapien ist eine Einschränkung der Funktion des Immunsystems mit vermehrter Infektanfälligkeit. Patient:innen mit Lymphomen können so auch ein erhöhtes Risiko für Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus haben. Bei manchen dieser Patient:innen zeigte sich auch ein erhöhtes Sterberisiko durch eine Corona Infektion.

Wie genau aber z.B. unterschiedliche Therapieformen den Verlauf der Corona Infektion beeinflussen ist nicht bekannt. Gleichzeitig ist unklar, ob und wieweit eine Corona Infektion einen Effekt auf den weiteren Verlauf der Lymphomerkrankung hat. Um mögliche Effekte nachweisen zu können, sind Nachbeobachtungen an einer großen Zahl von Patient:innen notwendig.

Ziel der Studie ist es, Informationen zu sammeln, die uns verstehen lassen, wie unterschiedliche Faktoren den Verlauf der Corona Infektion und der Lymphomerkrankung beeinflussen, um später valide Entscheidungen zur weiteren Lymphomtherapie treffen zu können.

Antragstellerin: Dr. med. Stefanie Forkl, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Klinikum der Universität München, Campus Großhadern

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Gesundheitsökonomie Juni 2021 PROM Rehabilitation SÜP

Leistungen zur Frührehabilitation während und nach dem akut-stationären Krankenhausaufenthalt wegen einer COVID-19-Erkrankung

Wie viele COVID-19 Erkrankte haben nach der intensivmedizinischen Behandlung noch im Akutkrankenhaus eine Frührehabilitation erhalten und wie ist der Einfluss dieser auf die weitere Genesung?

Titel der Studie: How many COVID-19 patients have received early rehabilitation while still in the acute care hospital after intensive care treatment and what is the impact of this on further recovery?

Was wird untersucht? 

Im Sozialgesetzbuch ist festgelegt, dass Patient:innen, die im Akutkrankenhaus aufgrund einer schweren Erkrankung behandelt wurden, auch eine Frührehabilitation zusteht. Nur wenige Kliniken besitzen jedoch solche Abteilungen/Stationen. Die Analyse der Daten soll Antworten auf 2 Fragestellungen geben:

  1. Wie viele Patient:innen, denen per Gesetz eine Frührehabilitation zusteht erhalten diese auch?
  2. Gibt es einen Vorteil derer, die diese Behandlung erhalten haben bzgl. langfristiger Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit?

Antragstellerin: Dr. med. Christina Lemhöfer, Institut für Physiotherapie, Universitätsklinikum Jena

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Epidemiologie und Public Health HAP Juni 2021 Medizinische Informatik

Verständnis von Komplikationen und Nebenwirkungen von COVID-19 mithilfe von künstlicher Intelligenz und kausaler Inferenz

Verständnis von Komplikationen und Nebenwirkungen von COVID-19 mithilfe von künstlicher Intelligenz und kausaler Inferenz

Titel der Studie: Clinical Analysis of Recovery Trajectory of COVID-19 Patients

Was wird untersucht? 

Als Teil einer größer angelegten, BMBF-finanzierten Studie versuchen wir zu verstehen, wie sich verschiedene Patient:innen mit unterschiedlichem gesundheitlichen Hintergrund von einer COVID-19-Infektion erholen. Wir versuchen auch zu verstehen, wie sich Komplikationen und Nebenwirkungen nach der Genesung für verschiedene Patient:innengruppen unterscheiden.
Wir vergleichen unsere Ergebnisse mit einem großen Datensatz aus den USA, um Unterschiede zwischen den Behandlungen und der Genesung von Patient:innen in beiden Ländern zu verstehen. Dazu nutzen wir moderne Verfahren der Künstlichen Intelligenz und der Kausalinferenz, um somit Vorhersagemodelle zu entwickeln, die neben des Schweregrades, auch die Genesungstrajektorie von Patient:innen vorhersagen kann.

Antragsteller: Dr. Narges Ahmidi, Helmholtz Center Munich

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HAP Immunologie und Autoimmunität Juni 2021 SÜP

Untersuchung von Autoimmunität im Kontext des Long COVID-19

Untersuchung von Autoimmunität im Kontext des Long COVID-19

Titel der Studie: Investigation of serum autoimmunity in the context of Long COVID-19

Was wird untersucht? 

Seit dem Ausbruch der COVID-19 Erkrankung wird eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus immer wieder mit Autoimmunität, einer Immunreaktion gegen körpereigenes Gewebe, in Zusammenhang gebracht. Wir möchten erforschen, ob eine Infektion mit dem Virus eine solche Immunreaktion hervorruft oder ob sie schon vorhandene, aber noch nicht entdeckte Immunreaktionen zum Aufblühen bringt. Solche Immunreaktionen brauchen einige Zeit, um sich aufzubauen. Darum wollen wir Blutproben von Patient:innen, welche an Spätfolgen der Krankheit, dem sogenannten „Long COVID“ leiden, untersuchen. Unsere Hypothese ist es, dass diese Spätfolgen durch Autoimmunität hervorgerufen werden könnten.

Antragstellerin: Dr. Anne Eugster, CRTD TU Dresden

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HAP Klinische Molekularbiologie Mai 2021 POP SÜP

Wie hängen der Zuckerhaushalt und der Krankheitsverlauf von COVID-19 zusammen?

Wie hängen der Zuckerhaushalt und der Krankheitsverlauf von COVID-19 zusammen?

Titel der Studie: COVIDOM-Energy

Was wird untersucht? 

Patient:innen mit einem gestörten Zuckerhaushalt sind besonders gefährdet, einen schweren COVID-19-Verlauf bis hin zum Tod zu entwickeln. In der Studie COVIDOM-Energy soll bei COVID-19-Patient:innen mit und ohne Diabetes untersucht werden, wie sich das – auch bei Nicht-Diabetikern – relativ breite Spektrum des Zuckerhaushalts mit seinen zahlreichen Regelkreisen auf den Krankheitsverlauf von COVID-19 auswirkt. Hierbei werden sowohl der akute Verlauf der COVID-19-Erkrankung als auch Long-COVID untersucht.

Antragsteller: Prof. Dr. Stefan Schreiber, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

 

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Klinische Molekularbiologie Mai 2021 POP

Welche Rolle spielen frühere oder gleichzeitige Infektionen mit Rhinoviren bei COVID-19?

Welche Rolle spielen frühere oder gleichzeitige Infektionen mit Rhinoviren bei COVID-19?

Titel der Studie: What is the role of previous or concurrent infections with rhinoviruses in COVID-19?

Was wird untersucht? 

Die stark unterschiedlichen Krankheitsverläufe bei COVID-19 könnten auch auf frühere oder gleichzeitig ablaufende Atemwegserkrankungen zurückgehen. Rhinoviren sind hauptverantwortlich für Schnupfen und Erkältungen und kommen in drei Arten (A, B und C) mit insgesamt über 100 Varianten (sog. Serotypen) vor. Es gibt Hinweise darauf, dass eine gleichzeitige Infektion mit bestimmten Rhinoviren die Vermehrung des COVID-19-Erregers SARS-CoV-2 in den Deckzellen der Atemwege blockieren kann. In der Studie COVIDOM-RV wird durch die parallele Messung der Antikörper gegen über 130 verschiedene Rhinovirus-Proteine und Bruchstücke davon untersucht, welche früheren und aktuellen Rhinovirus-Infektionen sich bei COVID-19-Patienten nachweisen lassen und ob die daraus ablesbaren Infektionsgeschichten mit dem Krankheitsverlauf von COVID-19 zusammenhängen.

Antragsteller: Prof. Dr. Stefan Schreiber, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

 

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HAP Juni 2021 PROM Schmerzmedizin

Häufigkeit von Schmerzen im Verlauf einer COVID-19 Erkrankung

Häufigkeit von Schmerzen im Verlauf einer COVID-19 Erkrankung

Titel der Studie: Frequency of pain during the course of COVID-19 disease

Was wird untersucht? 

Mögliche Symptome einer akuten COVID-19 Erkrankung sind Kopfschmerzen sowie Gliederschmerzen (Muskeln, Gelenke). Es gibt Hinweise, dass bei einigen Betroffenen diese Schmerzen über einen längeren Zeitraum anhalten und sich eventuell ein chronisches Schmerzsyndrom, welches vor der COVID-19 Erkrankung nicht bestand, entwickelt. In dem Projekt wollen wir untersuchen, wie häufig von COVID-19 Erkrankten Kopfschmerzen sowie Gliederschmerzen zu Beginn der Erkrankung, nach Beendigung der Akutbehandlung, sowie 6 Wochen nach Beendigung der Akutbehandlung berichtet werden und ob es Zusammenhänge mit anderen Symptomen, wie Luftnot und Müdigkeit, gibt. Weiterhin wollen wir untersuchen, ob es Risikofaktoren für chronische Schmerzen nach COVID-19 gibt, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder Schwere von COVID-19. Die Ergebnisse der Studie sollen die Grundlage für weitere Projektanträge zur Häufigkeit chronischer Schmerzen (> 3 und 12 Monate nach Beginn von COVID-19) sein. Weiterhin wollen wir in anschließenden Projektanträgen untersuchen, ob es biologische und psychische Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer Schmerzen nach COVID-19 gibt. Die Ergebnisse der geplanten Projekte sollen dabei helfen, den schmerzmedizinischen Versorgungsbedarf in Post COVID-19 Ambulanzen abzuschätzen und Therapien zu entwickeln, um die Chronifizierung von Schmerzen zu verhindern, falls veränderbare Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer Schmerzsyndrome identifiziert werden können. Das Projekt soll zur Entwicklung von Kriterien eines Post COVID-19 Syndroms durch die Weltgesundheitsorganisation beitragen.

Antragsteller: Prof. Dr. Winfried Häuser, Innere Medizin 1, Klinikum Saarbrücken